
Ade Polenland
Ade Polenland, Ade Weichselstrand, Heim geht jetzt die Fahrt. Wollen heimwärts ziehn, Wo die Kirschen blühn, Manches Mädel auf uns harrt. He, bester Wirt, he, Schenk uns nochmals ein; Nehmen jetzt Abschied Von dem rotgoldnen Wein. Ade Polenland, Ade weites Land, Lebe nun Wohl. Ja, das ist Soldatenleben, Ob in Warschau oder Prag. Müssen wir auch morgen kämpfen, Heute lacht der helle Tag. |: Haben wir auch Piwo getrunken Und der feurighaar'gen Janka gewunken Bis die letzte Streife kam Und uns nach Hause nahm.
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Lili Marleen
1. Vor der Kaserne Vor dem großen Tor Stand eine Laterne Und steht sie noch davor So woll'n wir uns da wieder seh'n Bei der Laterne wollen wir steh'n |: Wie einst Lili Marleen. 2. Unsere beide Schatten Sah'n wie einer aus Daß wir so lieb uns hatten Das sah man gleich daraus Und alle Leute soll'n es seh'n Wenn wir bei der Laterne steh'n |: Wie einst Lili Marleen.3. Schon rief der Posten, Sie blasen Zapfenstreich Das kann drei Tage kosten Kam'rad, ich komm sogleich Da sagten wir auf Wiedersehen Wie gerne wollt ich mit dir geh'n |: Mit dir Lili Marleen.4. Deine Schritte kennt sie, Deinen zieren Gang Alle Abend brennt sie, Doch mich vergaß sie lang Und sollte mir ein Leids gescheh'n Wer wird bei der Laterne stehen |: Mit dir Lili Marleen?5. Aus dem stillen Raume, Aus der Erde Grund Hebt mich wie im Traume Dein verliebter Mund Wenn sich die späten Nebel drehn Werd' ich bei der Laterne steh'n |: Wie einst Lili Marleen.
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Soldat, Kamerad
Soldat, Kamerad, faß Tritt Kamerad, Tritt unter die Gewehre! So muß ein jeder mit, Kamerad, Dem Vaterland zur Ehre! Dem Frieden dient das graue Kleid Und nicht dem Krieg der Schmerzen. Wir tragen eine neue Zeit In unsern jungen Herzen. |: Die Fahne hoch! Marschiert! Voran der Führer führt. Mit unsern Fahnen ist der Sieg, Flieg, deutsche Fahne, flieg! Soldat, Kamerad, pack zu, Kamerad, Nimm Hacke und nimm Spaten. Wir kenne keine Ruh, Kamerad, Dafür sind wir Soldaten. Von Grenze bis zur Grenze steht Ein Heer von jungen Bauern. Was wir geackert und gesät, Das soll uns überdauern. Die Fahne hoch . . . .Soldat, Kamerad, du weißt, Kamerad, Wir sind dem Land verschworen. Wir tragen seinen Geist, Kamerad, Den wir so lang verloren. In unseren Kolonnen zieht Des Reiches Kraft und Wehre. Wir sind sein Geist, wir sind sein Lied Und seine heil'ge Ehre. Die Fahne hoch . . . .
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Panzerlied
1. Ob's stürmt oder schneit, Ob die Sonne uns lacht, Der Tag glühend heiß Oder eiskalt die Nacht. Bestaubt sind die Gesichter, Doch froh ist unser Sinn, Ist unser Sinn; Es braust unser Panzer Im Sturmwind dahin.
2. Mit donnernden Motoren, Geschwind wie der Blitz, Dem Feinde entgegen, Im Panzer geschützt. Voraus den Kameraden, Im Kampf steh'n wir allein, Steh'n wir allein, So stoßen wir tief In die feindlichen Reihn.
3. Wenn vor uns ein feindliches Heer dann erscheint, Wird Vollgas gegeben Und ran an den Feind! Was gilt denn unser Leben Für unsres Reiches Heer? Ja Reiches Heer? Für Deutschland zu sterben Ist uns höchste Ehr.
4. Mit Sperren und Minen Hält der Gegner uns auf, Wir lachen darüber Und fahren nicht drauf. Und droh'n vor uns Geschütze, Versteckt im gelben Sand, Im gelben Sand, Wir suchen uns Wege, Die keiner sonst fand.
5. Und läßt uns im Stich Einst das treulose Glück, Und kehren wir nicht mehr Zur Heimat zurück, Trifft uns die Todeskugel, Ruft uns das Schicksal ab, Ja Schicksal ab, Dann wird uns der Panzer Ein ehernes Grab.
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